S – E – T

Sensomotorische Rumpf – und Gelenkstabilisation durch das Schlingentraining

Aus der Forschung wissen wir:

Gelenke werden nicht nur durch die von außen sichtbare Muskulatur gestützt. Alle Gelenke (auch die Wirbelsäule) werden durch spezielle, hochausdauernde Muskulatur ständig – sogar nachts – gesichert.Diese Muskeln bilden die Grundlage für Stabilität in unserem Körper.

Eine wichtige Voraussetzung für gesunde, schmerzfreie Gelenke!

Die Arbeit dieser Muskeln spürt man nicht, sie müssen als Grundsicherung in der Reihenfolge als erstes anspannen, bevor die größeren, von außen sichtbaren Muskeln mitarbeiten.
Dieser Ablauf ist jedoch häufig gestört, wodurch es zur Überlastung der bewegenden, von außen sichtbaren Muskeln kommt!
Die statisch arbeitende Muskulatur wird mit niedriger Intensität, schnellen Reizen und in Stützaktivität mit dem eigenen Körpergewicht besonders gut angesprochen.

Was ist der Unterschied von Übungen in der Schlinge im Vergleich zum Gerätetraining und Mattenprogramm?

Das Slingtraining aktiviert die tiefen, lokalen Stabilisatoren der Gelenke über Vibrationen, die Instabilität und das Mehrgelenktraining. Die vibrierenden Seile verstärken diesen Effekt!
Beim konventionellen Gerätetraining erreicht man die Innervation und Anbahnung dieser Muskeln kaum, es arbeitet hierbei eher die globale, äußere Muskulatur.
Die statischen Übungen im Sling Trainer realisieren die Aktivierung der tiefen Muskulatur über die Wahrnehmung und Impulsstimulation durch ständig stattfindende Anpassung der Muskulatur an die unsichere, bewegliche Unterstützungsfläche, der Schlinge.